Reizüberflutung
Reizüberflutung bezeichnet eine Situation, in der mehr oder stärkere Reize auf einen Hund einwirken, als er in diesem Moment angemessen verarbeiten kann.
Mögliche Anzeichen
Der Hund kann hektisch, unruhig, kaum ansprechbar oder auffallend still werden. Auch starkes Ziehen, Bellen, Erstarren oder Rückzug sind möglich. Das Erscheinungsbild allein sagt jedoch noch nicht, welcher Reiz entscheidend war.
Belastung ist kumulativ
Oft entsteht Reizüberflutung nicht durch einen einzigen Auslöser. Viele kleine Belastungen, fehlende Pausen und körperliches Unwohlsein können sich addieren.
Weniger Reize, mehr Abstand und ausreichend Erholung helfen, die Verarbeitung wieder zu ermöglichen. Wiederholt auftretende starke Reaktionen sollten fachlich und gegebenenfalls tiermedizinisch eingeordnet werden.
Ergänzend erklären „Warum mehrere kleine Belastungen zusammen zu viel werden können“ und das Fachseminar „Stresssignale beim Hund erkennen und richtig einordnen“ die Belastung im Zusammenhang.